"uferlos - mit dem orion von timbuktu nach marrakesch": das preisgekrönte Buch zur Orion-Tour (für weitere Informationen Coverbild anklicken)
Anfangs Jahr 2008 durchquerte der Schweizer Grenzgänger Andrea Vogel als erster Mensch die grösste Wüste der Welt, die Sahara, in 71 Tagen zu Fuss. Dies war nicht nur eine sportliche Ausnahmeleistung, sondern auch eine persönliche Grenzerfahrung. Darüber berichtet er mit seiner preisgekrönten Show an untenstehenden Orten.
Startpunkt der Expedition bildete das sagenumwobene Timbuktu in Mali. Ziel war die Königssstadt Marrakesch in Marokko. Dazwischen liegt eine der faszinierendsten und unbekanntesten Landschaften unseres Planeten. Auf der historischen Karawanenroute bewältigte Andrea Vogel über 3000 km; unter anderem über den Hitzepol der Erde, durch das verbotene Erg Chech, eines der grössten Sandmeere unseres Planeten und als Schlusspunkt über den Berg Jebel Toubkal, mit 4167m der höchste Gipfel Nordafrikas.
Das gesamte Projekt „Orion-Tour“, also die Saharaexpedition, die aktuelle Schweizer Tournee sowie das herausragende Buch mit dem Titel „Uferlos“, steht, was einmalig und ein Kulturgütesiegel 1A ist, unter dem Patronat der Schweizerischen UNESCO-Kommission. Zudem wurde er soeben mit einem Kulturpreis geehrt.
Erzähltalent Vogel zeigt in eindrücklichen Fotografien die Wüste als Raum der Besinnung. Mit Filmmaterial, bei dem er selbst Kamera und Regie geführt hat, veranschaulicht er seine Reise in die Einsamkeit und seine Suche nach Wahrheit – er überzeugt mit seiner ethischen Grundhaltung, die von hohem Respekt für die grandiose Natur sowie für Menschen mit fremder Kultur zeugt. Der Musiker und Schauspieler Dänu Brüggemann begleitet den begabten Geschichtenerzähler musikalisch mit eigens für die Show komponierten Liedern. Mit dieser neuartigen Kombination sprengen Vogel und Brüggemann die Normen üblicher Vorträge und beschreiten für dieses Genre ganz neue Wege.
Türöffnung u. Abendkasse: |
19.00 Uhr |
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Beginn Show: |
20.00 Uhr, |
So. 18.30 Uhr |
Ende Show: |
ca. 22.30 Uhr |
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Vorverkaufsstellen: |
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Eintrittspreise: |
Erwachsene |
CHF 38.00 / CHF 35.00 |
Schüler und IV |
CHF 25.00 |
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Datum |
Ort |
Gebäude/Saal |
Mi, 25. Mär. 09 |
Visp |
Theater "La Poste" |
Do, 26. Mär. 09 |
Ittigen |
Rudolf Steiner Schule (nur Abendkasse) |
Fr, 27. Mär. 09 |
St. Gallen |
Tonhalle |
Di, 31. Mär. 09 |
Zürich |
Konzertsaal, Volkshaus |
Mi, 1. Apr. 09 |
Zürich |
Konzertsaal, Volkshaus |
Do, 2. Apr. 09 |
Zürich |
Konzertsaal, Volkshaus |
So, 19. Apr. 09, 18.30 Uhr |
Zollikofen |
Aula Sekundarschule (nur Abendkasse, |
Rechtzeitig zur Tournee erscheinen das Buch „Uferlos“ sowie die CD mit den eigens für die Tournee komponierten Songs:
Ergänzt mit
eindrücklichen Fotografien sowie interessanten
Hintergrundinformationen lassen Andrea Vogel und Beatrice Keck einen
unbekannten Teil unseres Planeten erlebbar werden. Sie motivieren die
Menschen, ihren eigenen Sehnsüchten nachzugehen und das scheinbar
unmögliche in die Tat umzusetzen. Die authentischen
Ausführungen und die reiche und tiefe Gedankenwelt gehen weit
über einen Expeditionsbericht oder einen Fotoband hinaus.
Das Buch erscheint im Südostschweiz Verlag.
Coop-Zeitung, 18. November 2008:
«Heiss? Heiss ist, wenn man auf dem Fussmarsch durch die Wüste den Schatten des einzigen Baum ansteuert, den Allah in seiner allmächtigen Güte mitten im unendlichen Nirgendwo hat wachsen lassen. Schmerzen? Weh tut es, wenn man fast verrückt ist vor Durst, mit dem Rest des Rests des Trinkwassers aber die blutverkrusteten Socken von den Füssen lösen muss. Andrea Vogel sitzt in seinem Haus in Luzern und erzählt solche Geschichten, als seis das Normalste der Welt, im Alleingang 500 Kilometer durchs grösste Sandmeer der Welt – den Erg Chech – zu wandern. Durch dieses militärische Sperrgebiet Algeriens, wo sich nur Wüstenfüchse und Al Kaida-Terroristen, Schlangen und Wegelagerer ein Stelldichein geben.»
Schweizer Familie, Nr. 45, 6. November 2008
«Da hatte er noch keine 800 Kilometer in den Knochen, und seine Begleiter machen schon schlapp! ‹Abdou›, sagt Vogel. ‹Entweder reissen wir uns zusammen und marschieren morgen geradeaus weiter in den Norden. Nach Marrakesch. Oder wir kehren zurück – und du landest im Gefängnis.›Mit der Drohung wollte Vogel seinen Begleiter testen. ‹Dann geh ich lieber ins Gefängnis›, stiess Abdou hervor. In diesem Moment wusste Vogel: Wenn solche Drohungen keine Wirkung mehr haben, muss man die Übung abbrechen. Und das tat Vogel dann auch. Niedergeschlagen kehrte er heim. Freunde versuchten, ihn aufzumuntern. Doch er blieb untröstlich.
Zwei Jahre später, im Februar 2008, wagt er es erneut – diesmal sogar allein. Seine Frau Beatrice Keck, von Beruf Rechtsanwältin, hilft ihm bei der Vorbereitung. Wiederum reist er im Schutz einer Karawane zur Salzmine Taoudenni. Nie hat er einen Ort gesehen, an dem härter gearbeitet wird. 300 Männer bauen in der brütenden Hitze Salzplatten ab, Frauen haben keinen Zutritt. Nach seinem Halt in Taoudenni steht Andrea Vogel die schwierigste Passage bevor: die 500 Kilometer lange Durchquerung des Sandmeers Erg Chech. (...) Zurück in der Schweiz, verarbeitet er Bilder und Tagebuchnotizen zu einem Buch über die Magie der Wüste: ‹uferlos› lautet der sinnige Titel.»
Brief von Herrn Alfred Waldis, ehemals Direktor des Schweiz. Verkehrshauses, Luzern
Der Gemeinderat hat auf Antrag der Kunst- und Kulturkommission beschlossen, den Kulturbatzen für das Jahr 2008 an Andrea Vogel, Langensandstrasse 4, St. Niklausen, zu verleihen. Sie anerkennt damit einerseits die ausserordentlichen Leistungen von Andrea Vogel als Expeditionsleiter, Fotograf und Grenzgänger, andererseits aber auch seine spezielle Persönlichkeit.
Andrea Vogel überzeugt bei seinen sportlichen Ausnahmeleistungen durch seine Bescheidenheit, Echtheit und ethische Grundhaltung, die von hohem Respekt für die grandiose Natur unserer Erde sowie für Menschen mit fremder Kultur zeugt. Nebst seiner viel beachteten Publikation über seine „Grenztour Schweiz“ wächst Andrea Vogel mit seiner neuen Publikation „Uferlos“, mit philosophisch fundierten Texten und überragenden Bildern, als ganzheitlicher Künstler über sich hinaus. Die Vergabe an Andrea Vogel stellt aber auch eine Förderung für die künstlerische Umsetzung seiner „Orion-Tour 2009“ dar, die ihn während eines halben Jahres durch die ganze Schweiz führen wird.

Damit ist Andrea Vogel ein überzeugender Botschafter der Gemeinde Horw geworden, dessen Tätigkeit auch von der UNESCO anerkannt und ideell unterstützt wird! Ein Botschafter für Wertschätzung, Toleranz und ein friedliches Zusammenleben auf unserem Planeten. Dieser Einsatz und diese Haltung eröffnen Perspektiven, die beispielhaft und einmalig sind.
Der Kulturbatzen wird Andrea Vogel anlässlich dem traditionellen Neujahrsapéro am 1. Januar 2009 in der Horwerhalle übergeben.
Kunst- und Kulturkommission, Horw




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